Entlebucher mit dem gewissen Etwas

Über Uns

Wie wir auf den Hund gekommen sind

Im Jahr 2000 wohnten wir in einem Fachwerkhaus auf dem Land und fühlten uns dort mit unserer Katze Laura und unserem Kater Toni sehr wohl. Eines Tages kam uns in den Sinn, dass ein Hund gut zu uns passen würde. Eine spontane Idee, die unser Leben positiv veränderte.

Bis dahin wussten wir über Hunde nur das, was man so kennt, wenn man keinen eigenen Hund hat: nicht genug. Also informierten wir uns im Internet über Hunderassen und worauf man bei der Anschaffung eines Hundes achten sollte.

Wie wir auf Entlebucher aufmerksam wurden

Beim Stöbern in den Suchmaschinen stolperten wir über den Begriff „Entlebucher Sennenhund“ und machten uns sofort über diesen eigenartigen Namen lustig, den man kaum aussprechen kann. Wir vermuteten, dass es sich um einen speziellen Hund für die Entenjagd handelt. Da wir keinen Jagdhund suchten und unser spontanes Mitgefühl den Enten galt, wollten wir uns schon abwenden.

Nur dem nervösen Zeigefinger haben wir es zu verdanken, dass wir den Link anklickten. Dann sahen wir den Entlebucher zum ersten Mal im Bild und lasen seine Rassebeschreibung. Sofort war unsere Neugier entbrannt. Nachdem wir eine Nacht darüber geschlafen hatten, waren wir uns einig: Wir möchten einen Entlebucher in Natur erleben und das natürlich sofort.

Wie wir die ersten Hindernisse überwunden haben

Enttäuscht mussten wir dann feststellen, dass ein Entlebucher im wirklichen Leben nur schwer zu finden ist. Diese prachtvollen Hunde sind selten. Man begegnet ihnen nicht mal eben auf der Straße. Frustrierend war für uns auch die Erkenntnis, dass man sehr viel Geduld haben muss, um an einen Welpen zu kommen. Die Wartezeit für interessierte Welpenkäufer betrug über ein Jahr.  

Zum Glück gibt es den deutschen Zuchtverband SSV (Schweizer Sennenhund Verein). Dort fanden wir sofort freundliche Ansprechpartner mit vielen guten Ratschlägen und den richtigen Kontakten. So erhielten wir die Adresse von einem Züchter in den Niederlanden, der in Kürze einen Wurf erwartete.

Wie unsere Entlebucher zu uns kamen

So kamen wir staunend erstmals mit der wundersamen Welt des Zuchtwesens in Kontakt. Hundezüchter sind verrückte Leute mit einer komischen Sprache (Züchterlatein), die nach komplizierten Regeln und mit viel persönlichem Einsatz Hunde züchten, die sie am liebsten alle selbst behalten möchten.

Die Hündin unseres Züchters hatte 10 Welpen. Weil es so viele waren, war auch ein Welpe für uns dabei. Doch einen guten Entlebucher-Welpen bekommt man nicht mal eben so. Wir mussten uns persönlich beim Züchter vorstellen und ihn davon überzeugen, dass sein Welpe bei uns wirklich in guten Händen ist.

So erhielten wir bereits im Dezember 2000 unseren ersten Hund, die Entlebucher Sennenhündin Karhunkierros Arosa, die wir „Palü“ rufen. Im Februar 2007, wir wohnten bereits in einem Haus mit Garten in der Stadt, kauften wir von demselben Züchter unsere zweite Hündin Karhunkierros Happyday, die wir „Happy“ rufen.

Happy wurde Zuchthündin im Schweizer Sennenhundverein e.V. und wir Züchter dieser wunderbaren Hunderasse. Eine Tochter von Happy, die wir Lilly rufen, haben wir aus einem Wurf behalten und so leben seit 2011 drei Entle-Mädels in unserem Rudel. Kurz vor dem Tod unserer Palü, die wir leider im stolzen Alter von fast 16 Jahren, gehen lassen mussten, verstärkt eine  weitere fesche Dame das Hunderudel, nämlich unsere Prima.